Willkommen auf unserer Homepage

 

 

Wir laden herzlich zu unserem Jahresendfeuer am Donnerstag , den 27. Dezember 2018 ab 16.00 Uhr ein.

Für Suppe und Getränke sorgen wir, Spenden fürs Büffett werden gern entgegengenommen.

 

                    

 

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I. Erfolgsbilanz

Ehrung
Am 9. Mai um 11 Uhr erschien die Sozialsenatorin Birgit Schnieber-Jastram
persönlich auf Hohenbuchen. In einem kleinen Festakt verlieh sie den Damen Christine von Beichmann und Inge Pörksen die Ehrennadel des Hamburger Senats für ihre verdienstvolle, ehrenamtliche Tätigkeit. Bei einer anschließenden umfangreichen Führung zeigte sich die Senatorin tief beeindruckt und blieb sogar noch zu einem kleinen Imbiss.

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Pflanzenmarkt
Am 12. Mai fand zum dritten Mal unser Pflanzenmarkt statt. Trotz des ungemütlich kalten Wetters konnten wir mit dem Verkaufserlös zufrieden sein. Zum ersten Mal hatten wir neben unserer bisherigen Gemüse- und Kräuterauswahl auch Stauden und Gehölze der Bioland-Baumschule Marienhof, einer Einrichtung der Diakonie Rendsburg, im Angebot. Unser langfristiges Ziel ist es, auch andere Betriebe für den Pflanzenmarkt auf HoBu zu gewinnen. Herr Bergmann von der Firma Biotop-Gartengestaltung z. B. war mit einem Stand vertreten und demonstrierte an Beispielen alternative Formen der Garten- und Kinderspielplatzgestaltung. In diesem Zusammenhang möchten wir erwähnen, dass die Firma Biotop für HoBu eine Pflanzenkläranlage realisiert hat, die jedermann besichtigen kann.
Ausbau der Scheune
Der über die Norderstedter Werkstätten finanzierte Ausbau zu einem modernen Haus nimmt stetig Formen an. Hier sollen u. a. Winterarbeitsplätze für die Norderstedter Werkstätten, der Hofladen und das Vereinsbüro einziehen.
Lehrlinge des „Ausbildungszentrums Bau„ haben das Fundament gelegt und Mauern gezogen. Neben ihrem Maurerhandwerk machen die Azubis hier eine neue Erfahrung: Sie schaffen etwas Gemeinnütziges, Langlebiges und bekommen von uns Wertschätzung und Anerkennung für ihre Arbeit.

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Foto:Alsteranzeiger

II. Gartentipps

Die besonderen Witterungsverhältnisse in diesem Frühjahr/ Sommer erfordern eine genaue Beobachtung der Vorgänge in der Natur. Länger anhaltende Wärme- und Trockenperioden sollten nicht zu erhöhtem Wasserverbrauch verleiten. Vielmehr lassen sich Pflanzen wunderbar durch unterschiedliche Bodenbedeckungsmaßnahmen schützen.

III. Unser Terminfenster

Unser jährliches Herbst-/Erntedankfest findet statt am 22. September von 11 – 17 Uhr. Der Shanty-Chor der Henneberg-Bühne wird das Herbstfest unter dem Scheunenvordach eröffnen. Der genaue Termin für den Apfeltag steht noch nicht fest. Zur Erinnerung: Bevor die gesamte Ernte für den Biolandapfelsaft abgeholt wird, veranstaltet HoBu einen Apfeltag mit Verkaufsaktion.
Des weiteren erinnern wir daran: Bachpaten-Aktivitäten, Zelten auf HoBu
(mit eigenem Zelt) bitte rechtzeitig anmelden. Ende Juni/Anfang Juli beginnt die Beerenernte. Wir bitten um Voranmeldung.
Bitte ebenso rechtzeitig Kita- und Schulgruppen zur Kartoffelernte anmelden!

IV. Menschen auf Hohenbuchen

Unter dieser Rubrik stellen wir Ihnen in loser Folge Menschen vor, deren Weg nach HoBu geführt hat, z. B. Mitarbeiter, die Verantwortlichen, Ehrenamtliche und andere „gute Geister“, die hinter den Kulissen wirken. Heute:

Die Schirmherrin von Hohenbuchen,
Silke Schwartau,
Fachabteilungsleiterin Ernährung
bei der Verbraucherzentrale Hamburg.

Frau Schwartau, wie sind Sie mit Hohenbuchen in Kontakt gekommen?
Ich bin die Tochter eines konventionell wirtschaftenden Obstbauern in Finkenwerder und habe mich früh für ökologische Anbaumethoden interessiert, weil mir der hohe Pestizideinsatz auf unseren Apfelplantagen nicht geheuer war. Auf Hohenbuchen war der chemiefreie Anbau wunderbar zu sehen: Mischkulturen, Hügelbeete und Streuobst – alles ohne Pestizide und Mineraldünger. Ich war begeistert von dieser Idylle und insbesondere auch von der liebevollen Fürsorge für die Menschen, die dort arbeiteten. Diese Verbindung zwischen gelebter Menschenliebe und Liebe zur Natur hat mich von Anfang an fasziniert. Hinzu kam dann die Freundschaft mit Frau Pörksen.

Wie haben Sie Frau Pörksen kennen gelernt?
Am Anfang meiner Berufstätigkeit bei der Verbraucherzentrale lieh ich mir viele Bücher über „Schadstoffe im Essen„ in einer öffentlichen Bibliothek aus, die auch Frau Pörksen zeitgleich lesen wollte. Sie kam in die Verbraucherzentrale, um endlich einmal an die Bücher zu kommen. Sie war nicht gerade begeistert von mir, weil ich die Bücher so lange „unter meinen Fittichen„ hatte. Wir trafen uns das erste Mal und danach immer wieder - ein Leben lang. So brachte Sie mir eine wöchentliche Abo-Kiste mit Obst und Gemüse nach Hause, und ich kaufte in ihrem Bioladen in Harburg ein. Und heute ist sie für mich eine unersetzliche Ratgeberin bei allen gesundheitlichen Zipperlein geworden - ihre Tipps kann ich wirklich empfehlen, sie haben immer geholfen!

Was bedeutet es für Sie, Schirmherrin für Hohenbuchen zu sein?
Es ist ein wunderbarer Job, weil ich bei allen Festen dabei sein kann! Leider wohne ich ganz am anderen Ende von Hamburg - in Finkenwerder - und mein Weg ist sehr weit, insbesondere, weil ich aus Prinzip kein Auto fahre. Aber ich möchte diesen Bereich schützen, mit meinem „Schirm als Schirmherrin„, und habe mich natürlich riesig gefreut, dass der Pachtvertrag verlängert wurde und Frau Pörksen und Frau von Beichmann so eine schöne Ehrung vom Hamburger Senat bekommen haben. Ich wünsche den beiden Damen noch viel Energie und vor allem Gesundheit für ihr großes Engagement.


Niklas Schuldt, 19 Jahre, Schüler beim Technischen Gymnasium in Hamburg
beschreibt seine Eindrücke:

Niklas, was hat Dich bei Deinem Praktikum besonders beeindruckt?
Mich hat das Miteinander der behinderten Menschen fasziniert. Der Zusammenhalt untereinander, der durch die gemeinsame Aufgabe, diese große Fläche zu pflegen, gewachsen ist. Ein Beet anzulegen oder die Arbeit aufzuteilen und Zuständigkeiten zu entwickeln – wie das alles so mehr oder weniger klappte, das war sehr beeindruckend. Allen Menschen eine Chance zu geben, dieses Ziel wird liebevoll verfolgt.
Schön war natürlich auch, die Vielfalt des ökologischen Anbaus zu erleben. Keine großflächigen Monokulturen, wie man es sonst aus der Landwirtschaft kennt. Die „gemütliche„ Lage an der Alster innerhalb des uralten Baumbestandes – auch das war sehr beeindruckend.

Was kann man hier lernen, was man sonst nirgendwo lernt?
Abseits vom Stress der Großstadt findet man in Hohenbuchen vor allem Ruhe. Die Behinderten können ihre Probleme hinter sich lassen und gemeinsam Verantwortung übernehmen.
Der biologische Anbau zeigt, dass das Gemüse auch so viel besser schmeckt. Es lehrte mich, viele neue Möglichkeiten zu entdecken. So können z.B. natürliche Abfallprodukte biologisch weiterverarbeitet werden.

Warum war das Praktikum für Dich wichtig?
Da ich eher technisch orientiert bin, habe ich eine neue interessante Seite des Lebens kennen gelernt. Das Klima auf dem Hof hat mir sehr gefallen.

Unser nächster Newsletter erscheint am 15. Oktober 2007